Modeunabhängige Formsprache und Ausdrucksweise bestimmen die Arbeiten von Elvira Franz.
Die Bilder zur Romanik beziehen sich auf konkrete Bauwerke in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Studienreisen führten die Künstlerin immer wieder zu solchen Orten. In der malerischen Umsetzung lässt sie all die Veränderungen und Ergänzungen weg, die über die Jahrhunderte hinzugekommen sind, um die ursprüngliche Schönheit zu zeigen.
Auch die freien Arbeiten beziehen sich auf den Formenkanon und die Proportionen romanischer Architektur. Unter Verwendung von Zitaten werden die typischen Formen zu Farbgestaltungen zusammengefügt. Die Künstlerin setzt sich mit Systemen und Zusammenhängen auf theoretischer Ebene auseinander und stellt diese malerisch dar. Diese Arbeiten vermitteln einen eher allgemeinen Eindruck: das Prinzip Romanik.