Die internationale und interdisziplinäre Tagung Theatralität und Gartenkunst vom 17. bis ins frühe 19. Jahrhundert von 25. bis 27. Juni 2026 findet in Kooperation mit der Klassik Stiftung Weimar und der Goethe-Gesellschaft Weimar statt. Sie wird gefördert durch die Daimler und Benz-Stiftung und das DFG-Projekt „Garten und Musiktheater am Dresdner Hof des 17. und 18. Jahrhunderts. Mediale und funktionale Wechselbeziehungen im Dienste herrschaftlicher Metaphorik und fürstlicher Repräsentation”.
Tagungsleiterinnen sind Dr. Anna Axtner-Borsutzky (München) und Dr. Helena Langewitz (Bern/Mainz).
Die Tagung beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen von szenisch komponierten, höfisch-repräsentativen Gartenanlagen der Vormoderne und verschiedenen Künsten wie Literatur, Musik und Theater. Fragen, die wir uns stellen, betreffen die Rolle des Theaterhaften für Konzeption und Gestaltung von Gärten, ihre Nutzung als Fest- und Aufführungsräume, ihr repräsentatives Potenzial hinsichtlich Fragen von Geschlecht und Macht sowie ihre Bedeutung als Kommunikations- und Imaginationsräume.
Jeweils eine Führung im Ilmpark und in Tiefurt sowie zwei musikalische Veranstaltungen finden im Rahmen der Tagung statt.
Organisation und Kontakt:Dr. Anna Axtner-Borsutzky | a.axtner-borsutzky@lmu.deDr. Helena Langewitz | helena.langewitz@uni-mainz.de
Programmflyer