Die Untergrundspeicherung spielt eine zentrale Rolle für unsere Energieversorgung und die Energiewende. Geologische Untergrundformationen werden zunächst zur Förderung von Erdöl und Erdgas erschlossen und können nach dem Ende ihrer wirtschaftlichen Nutzung als geogene Speicher weiterverwendet werden. In der Vergangenheit wurden ehemalige Lagerstätten meist für die Speicherung von Stadt- bzw. Kohlegas nachgenutzt, später vor allem für Erdgas. Heute gewinnen sie zunehmend an Bedeutung für die Speicherung von Kohlenstoffdioxid (CO?) zur Treibhausgasreduktion sowie perspektivisch für Wasserstoff (H2) als Energieträger. Ein Einblick in die Gesteinskunde mit Bildern und Videos aus der Dünnschliffmikroskopie veranschaulicht die mineralogischen und strukturellen Eigenschaften von Speichergesteinen. Im Vortrag werden folgende Fragen zum Thema Untergrundspeicherung geklärt: Wie sehen Speichergesteine aus? Wie beeinflussen Gesteinseigenschaften wie Porosität, Permeabilität und der Mineralbestand die Eignung als Speichergestein? Wann ist eine geologische Untergrundformation für die sichere und effiziente Untergrundspeicherung geeignet?