Zwischen Schreiballtag und dem Leben in einer neuen Stadt: Beim „Literarischen Bergfest“ spricht Stadtschreiberin Lena Schätte über ihr Arbeiten und Ankommen in Erfurt — und darüber, warum Bibliotheken für sie weit mehr sind als Orte voller Bücher.
Lena Schätte ist Autorin des Romans „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war. 2026 arbeitet und lebt sie vier Monate als Stadtschreiberin in Erfurt.
Im Mittelpunkt des Bergfestes steht außerdem die Romanwerkstatt, die Lena Schätte während ihrer Zeit als Stadtschreiberin begleitet. Wie entsteht ein Roman? Und warum kann gemeinsames Schreiben Mut machen? Persönlich und nahbar erzählt Lena Schätte von ihrer Arbeit als Autorin, von öffentlichen Bibliotheken als Denk- und Begegnungsorten — und liest erstmals Kostproben aus dem in Erfurt entstehenden Text.
Ein Abend über Literatur, das Schreiben und die Frage, ob Erfurt sich als Reagenzglas für Geschichten eignet.