In der DDR war Geschichte ein streng reguliertes Feld.
Auch der staatlich forcierte Antifaschismus ließ, so die Annahme, kaum Spielräume für ab weichende Narrative. Wie konnten jüdische Verfolgungserfahrungen und antifaschistische Überzeugungen unter staatssozialistischen Vorzeichen verhandelt und artikuliert werden? Welche Rolle spielten jüdische Über lebende in der DDR in der kulturellen Auseinandersetzung mit der Shoah und dem Nationalsozialismus?
In seinem Vortrag „Die Shoah und die DDR“ geht der Historiker Dr. Alexander Walther diesen Fragen nach. Anhand persönlicher Nachlässe zeigt er das spannungsreiche Handeln meist jüdischer Akteure zwischen eigensinniger Aufklärungsarbeit und teils schmerzhaften Zugeständnissen an die SED.
Gemeinsam laden der Freundeskreis GlockenStadtMuseum Apolda, die ev.-luth. Kirchengemeinde Apolda und die Engagierte Stadt Apolda zu diesem Abend ein. Die Veranstaltung wird von der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung gefördert.
Unter freundeskreis.glockenmuseum@apolda.de sind Anmeldungen für diese Veranstaltung erwünscht. Der Eintritt ist frei.
Der ursprünglich geplante Vortrag am 9. November 2026 mit Philipp Neumann-Thein, stellvertretender Direktor der Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora, über die in Apolda im Jahr 1956 gegossene Buchenwaldglocke, wird in das kommende Jahr verschoben.
Am gleichen Tag hat sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Weimar angekündigt. Er wird die Gedenkstätte Buchenwald besuchen und am Abend eine Rede im DNT Weimar halten. Interessenten, die daran teilnehmen möchten, können Karten über den Link: www.dnt-weimar.de/de/programm/stueck-detail.php erwerben.
Preis:
Keine Information
Veranstaltungsort:
Martinskirche Apolda
Ritterstraße 45
99510 Apolda
+49 3644 562650
Veranstalter:
Freundeskreis GlockenStadtMuseum Apolda
Bernhardstraße 43
99510 Apolda
03644 609027
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