Engagierte Wissenschaft hat Konjunktur. Bei politisch, moralisch und geschichtlich
umkämpften Themen stößt sie jedoch rasch an Akzeptanzgrenzen. Eine Beispiel
hierfür bildet der Israel-Palästina-Konflikt, in dem viele Stellungnahmen aus der
Wissenschaft als illegitim gelten und die Gräben unüberbrückbar scheinen.
Aktuelle Debatten erzeugen häufig den Eindruck, Palästinenser*innen und Jüdinnen
und Juden stünden sich grundsätzlich als unversöhnliche Feinde gegenüber. In einem
Gespräch mit dem Filmwissenschaftler Prof. Dr. Marc Siegel und dem Soziologen Dr.
Imad Mustafa soll ein differenzierteres Bild gezeichnet werden. Im Fokus stehen
dabei Beispiele der „coresistance“ – des gemeinsamen Widerstands, der
gemeinsamen Ablehnung von Unterdrückung und polarisierenden Diskursen.
Preis:
Keine Information
Veranstaltungsort:
Friedrich-Schiller-Universität // Hörsaal 4
Carl-Zeiß-Str. 3
07743 Jena
Veranstalter:
Prof. Dr. Tilman Reitz
Carl-Zeiß-Str. 3
07743 Jena
+49-3641-9-45571
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