In ihrer künstlerischen Praxis untersucht Nina Lundström die Natur als Wahrnehmungsraum. Ihre Werke lassen sich als Spurensuche lesen. Sie kartografieren Zustände von Zugehörigkeit, Erinne-rung und Identität, Bedeutung entsteht im Prozess der Betrachtung. Die Natur erscheint als Projek-tionsfläche, auf der sich kulturelle und subjektive Konstruktionen von Heimat, Erinnerung und Sprache verschieben und neu befragen lassen.