»Du wirst niemals eine Oper inszenieren, das ist nicht deine Sparte…« bekommen junge Theatermacher*innen während der Ausbildung oft zu hören. Umso mehr ein Anlass, dieses Genre kritisch zu beleuchten und es den engen Grenzen elitärer Kreise zu entreißen.
Mit einem dynamischen Mash-up aus Oper im Lip-Sync (wenn Performer*innen ihre Lippen synchron zum abgespielten Gesang bewegen), Spoken Word, Hip-Hop, Afrobeat und Schauspiel werden die Themen von Puccinis Hit in die deutsche Gegenwart übersetzt – und auf die Subkulturbühne des Kassablancas gebracht. Wir treffen auf eine Gruppe von Künstler*innen, Aktivist*innen und Migrant*innen in einem fiktiven gentrifizierten Viertel, die nicht nur um Liebe und künstlerische Freiheit kämpfen müssen, sondern auch um Anerkennung ihrer Stimmen in einer Gesellschaft, die sie unsichtbar macht.