Kati Münter verbindet in ihren Collagen und Assemblagen Fundstücke mit eigenen Zeichnungen. Diese präsentiert sie in ihrer Serie „Füllwörter“, die in der aktuellen Ausstellung zu sehen ist. Mit feinem Humor entstehen Bildgeschichten, in denen sie visuelle Elemente mit Textfragmenten kombiniert. Die Serie lädt dazu ein, die Mehrdeutigkeit unserer Sprache zu reflektieren und eigene Assoziationen zu entwickeln.
Ihre Themen findet sie in alltäglichen Situationen, Erinnerungen, Geschichten und aktuellen Herausforderungen unserer Zeit. Im Sinne der dadaistischen Tradition bringt sie Dinge zusammen, die vorher eine andere Bedeutung hatten. In Verbindung mit dem Reiz vergänglicher Fundstücke vermitteln die Arbeiten oft den Eindruck einer Spurensuche im Alltag.