Schuberts Winterreise mit Orgel und künstlerischen Interventionen
„Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus.“ So beginnt einer der bekanntesten Liederzyklen überhaupt: Franz Schuberts „Winterreise“. Ein Wanderer irrt durch eisige Kälte – ziellos, von der Liebe im Stich gelassen. Nur der Gesang ist ihm geblieben. Die Lieder reflektieren seine innerste Gefühlslage, kreisen um seine zerbrochene Beziehung, um seine Hoffnung, um Resignation. Dazwischen erklingen kurze Interventionen, die Schuberts Meisterwerk sinnfällig ergänzen und kommentieren: Volkslieder, Musik des spanischen Gitarristen und Komponisten Eduardo Sainz de la Maza sowie Lyrik von Daniel Arkadij Gerzenberg.
Mit Julian Prégardien (Tenor), Martin Sturm (Orgel), Liedstadt-Artists Anne Haasch (Gitarre) und Daniel Arkadij Gerzenberg (Lyrik) sowie Maria Shuliakovskaia (Sopran).