Das bewegte Bild und das bewegte Leben
Wir denken in Bildern, wir erzählen in Schnitten, wir erinnern in Tonspuren. Kaum ein Medium bewegt sich so nah an der Form, in der wir unser Leben wahrnehmen, wie der Film. An diesem Tag schauen wir genau hin – auf Schlüsselszenen aus Tarkowskis „Spiegel", aus Agnès Vardas Selbstporträts, aus Sarah Polleys „Stories We Tell" – und stellen Jaco Van Dormaels „Mr. Nobody" in den Mittelpunkt. Der Film fragt: Was wäre, wenn ich an dieser Stelle anders abgebogen wäre? Aus dieser Frage entwickeln wir eine eigene Verzweigungs-Lebenslinie, einen persönlichen Film-Stammbaum und eine kleine eigene Mini-Sequenz – sechs Einstellungen und eine Off-Stimme, in der das eigene Leben für 90 Sekunden zu sich selbst spricht.
Für wen: Filminteressierte, Pädagoginnen, Therapeuten, Medienvermittler, Menschen, die mit anderen Menschen biografisch arbeiten, Sammlerinnen ihrer eigenen Geschichte.
Anmeldung bis zum 06.06.2026
Weitere Termine dieser Werkstatt-Reihe zum biografischen Arbeiten in Jena:
29.09.2026: Biografie & Bildende Kunst; Kunstsammlung im Stadtmuseum Göhre, Jena
27.10.2026: Biografie & Darstellende Künste; Ort wird noch bekannt gegeben
ein 4. Termin und Ort werden noch bekannt gegeben