Viele Menschen macht das Freiheitserlebnis, das mit der Friedlichen Revolution 1989/90 einherging, bis heute glücklich. Andere sehen die neu gewonnene Freiheit kritisch, der Verlust von Alltagsleben oder Weltanschauung steht im Vordergrund. Woher kommen die unterschiedlichen Deutungsmuster? Für welche Freiheiten stritten Menschen bis 1989 und haben sich ihre Wünsche umgesetzt? Bedeutet Freiheit auch Glück? Oder gibt es Glück auch ohne diese? Wann ist Freiheit zu viel, wann überfordert sie uns? Und wie lassen sich die unterschiedlichen Deutungen der jüngsten deutschen Zeitgeschichte miteinander in Verbindung setzen?
Darüber diskutieren wir mit den Historiker*innen Dr. Stefan Wolle, Dr. Annette Schuhmann und Jule Hentschel (Erfinderin des Spiels »Oh wie Osten!«), moderiert von Katharina Kempken (Thüringer Archiv für Zeitgeschichte ›Matthias Domaschk‹).
Aus der Reihe ›OstBewusst? Die junge Generation und die alte DDR‹, eine Kooperation mit dem Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und dem Thüringer Archiv für Zeitgeschichte ›Matthias Domaschk‹