Die Republik Moldau steht seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die
Ukraine im Zentrum sicherheitspolitischer Aufmerksamkeit. Die strategische Lage
zwischen der Ukraine und der de-facto-Region Transnistrien, Fragen der
Energieabhängigkeit sowie die europäische Integrationsperspektive prägen den
politischen Diskurs.
Die jüngsten Stellungnahmen der Präsidentin Maia Sandu auf der Pressekonferenz im
Januar 2026 unterstreichen die Ambivalenz zwischen europäischer Orientierung und
innenpolitischen Spannungen. Der Studientag nimmt diese komplexe Lage zum Anlass,
historische Tiefenschichten wie Sowjetisierung, Sprachpolitik und Minderheitenfragen
mit gegenwärtigen Herausforderungen wie europäischer Integration, Desinformation
und dem Transnistrien-Konflikt zu verbinden. Ziel ist es, die Republik Moldau in ihren
historischen Entstehungskontexten zu verstehen und aktuelle Entwicklungen
differenziert einzuordnen.
Die Veranstaltung ist in drei thematische Blöcke gegliedert. In den ersten beiden
Blöcken setzen jeweils zwei Referent:innen mit kurzen Impulsen Akzente, die in eine
gemeinsame Gesprächs- und Fragerunde übergehen und so den Austausch
unterschiedlicher Perspektiven fördern. Der dritte Themenblock eröffnet mit einer
Lesung einen literarischen Zugang zur Thematik, der durch eine historische Einordnung
des Romaninhalts vertieft wird.
Preis:
Keine Information
Weitere Informationen:
Website
Veranstaltungsort:
Internationales Centrum Jena "Haus auf der Mauer"
Johannisplatz 26
07743 Jena
+49 (0) 3641 9400986
Veranstalter:
Institut für Romanistik, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Ernst-Abbe-Platz 8, 4. Etage
07743 Jena
+49 3641 9-44660
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