Auf dem Höhepunkt ihrer Blütezeit umfasste die Flotte der DDR-Hochseefischerei über 100 Schiffe – damit war sie die größte Flotte, die je unter deutscher Flagge fuhr. Vier Jahrzehnte lang verlor die Großreederei kein einziges Schiff auf See. Heute existieren nur noch wenige der stählernen Kolosse. Vier von ihnen hat der Rostocker Regisseur Tom Fröhlich aufgespürt: vor Grönland, in einem spanischen Hafen, auf einem dänischen Schrottplatz und im Hamburger Hafen. Sie sind die letzten Zeugen einer untergegangenen Arbeitswelt und zugleich lebendige Orte, an denen noch immer gearbeitet, gelebt und erinnert wird. Das Voice-Over wurde von Schauspieler Charly Hübner eingesprochen, die Shantys vom Chor „Luv und Lee“ begleiten den Film ebenfalls akustisch.
DE 2025, 87 min, FSK 6, R: Tom Fröhlich