wo 23.09. 18:00 Uhr

Danach. Goethes Briefe an Amalie von Levetzow 1823 bis 1826

Nach der Zurückweisung seines Heiratsantrags an Ulrike von Levetzow beginnt Goethe einen Briefwechsel mit ihrer Mutter Amalie und richtet sich so indirekt auch an die Tochter. Der Vortrag beleuchtet diese besondere Korrespondenz zwischen Gefühl und Konvention.

Der Vortrag widmet sich den Briefen aus den Jahren 1823 bis 1826 und geht der Frage nach, welche sprachlichen Strategien Goethe entwickelt, um an einen geliebten Menschen zu schreiben, an den ihm nach der Zurückweisung seines Heiratsantrags direkt zu schreiben unmöglich geworden ist. So zeigt sich in den Briefen an Amalie von Levetzow eine vielschichtige Form der Kommunikation, in der sich persönliche Gefühle, gesellschaftliche Konventionen und literarische Gestaltung auf besondere Weise verschränken. Zugleich lässt sich eine innere Entwicklung Goethes beobachten, die sich insbesondere im Übergang von eigenhändig verfassten Briefen zur Schreiberhandschrift symptomatisch niederschlägt.

Preis:
Keine Information

Weitere Informationen:
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Veranstaltungsort:
Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Studienzentrum
Platz der Demokratie 4
99423 Weimar

Veranstalter:
Klassik Stiftung Weimar
Burgplatz 4
99423 Weimar

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