Die multidisziplinäre Künstlerin Cornelia Erdmann entwickelte für die Stadtraumboxen #29 eine ortsspezifische Installation, in der farbige Bänder den Raum neu strukturieren. Aus einfachen Abspannungen entstehen vielschichtige Formationen zwischen Zeichnung und Architektur, Fläche und Volumen sowie Materialität und Immaterialität. Im Kontext des sich wandelnden Schauspielhauses reflektiert die Arbeit Fragen von Transformation, Umnutzung und räumlicher Neuordnung und untersucht, wie minimale Eingriffe Atmosphären verändern und neue Perspektiven des Sehens eröffnen können.
Die Ausstellung wird von den Kuratorinnen Tely Büchner und Susanne Knorr im Gespräch mit der Künstlerin Cornelia Erdmann eröffnet. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 28. Juni 2026.