wo 22.04. 18:00 Uhr

Podiumsdiskussion: „De-Globalisierung und globale Entkopplung. Eine Neukalibrierung von Markt und Staat?“

Die Weltwirtschaft befindet sich im Wandel – und das wirft grundlegende Fragen auf. Immer häufiger wird Handelspolitik nicht mehr nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet, sondern auch als Teil der Sicherheitspolitik. Gleichzeitig erlebt die Industriepolitik ein Comeback: Staaten greifen wieder stärker in wirtschaftliche Prozesse ein, um strategisch wichtige Branchen zu fördern. Auch globale Lieferketten stehen auf dem Prüfstand. Unternehmen und Regierungen achten zunehmend darauf, weniger abhängig von einzelnen Ländern zu sein und widerstandsfähiger auf Krisen reagieren zu können.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Erleben wir gerade eine Abkehr von der Globalisierung? Oder handelt es sich vielmehr um eine tiefgreifende Neuordnung der Weltmärkte – geprägt von neuen politischen Interessen und Machtverschiebungen?

Das an der Universität Erfurt 2025 neu gegründete Promotionskolleg „De-Globalisierung und globale Entkopplung“ (DeGlobE) lädt am Mittwoch, 22. April, erstmals zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion unter dem Titel „De-Globalisierung und globale Entkopplung. Eine Neukalibrierung von Markt und Staat?“ ein. Beginn ist um 18 Uhr im Haus Dacheröden.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Kurzvortrag von Stefan Schmalz (Friedrich-Schillert-Universität Jena), der aktuelle Entwicklungen aus soziologischer Perspektive einordnet, insbesondere mit Blick auf globale Machtverschiebungen und die Rolle Chinas. Auf dem Podium diskutieren anschließend Melanie Vogelbach (Deutsche Industrie- und Handelskammer), Melanie Müller (Stiftung Wissenschaft und Politik) und Renate Sternatz (DGB Hessen-Thüringen).

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Preis:
Eintritt frei

Weitere Informationen:
Website

Veranstaltungsort:
Kultur: Haus Dacheröden
Anger 37
99084 Erfurt

Veranstalter:
Kultur: Haus Dacheröden
Anger 37
99084 Erfurt

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