Das Symposium untersucht in global-vergleichender Perspektive demokratische Erhebungen seit den 1970er Jahren und deren Memorialisierung. Zwei Zugriffe werden hierbei zusammengeführt: erstens der Blick auf die unterschiedlichen politischen Konstellationen, die dazu führten, dass demokratische Erhebungen zu einem unmittelbaren politischen Umbruch führten, zur langsamen Erosion autokratischer Machtstrukturen beitrugen oder mitunter auch gewaltsam niedergeschlagen wurden; und zweitens die Perspektive auf die jeweiligen Formen der Memorialisierung, wobei die Bedeutung der Massenproteste für das historische Selbstverständnis in den jeweiligen nationalen Erzählungen im Mittelpunkt stehen. Eine globale Perspektive ermöglicht es dabei zu fragen, inwieweit sich trotz unterschiedlicher historischer Bedingungen analoge Formen der Memorialisierung herausbildeten, die sich in einem kontinental übergreifenden Vergleich näher analysieren lassen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei in den Fällen von gewaltsamen Auseinandersetzungen auf dem Totengedenken.
Preis:
Programm & Anmeldung: https://symposium.stiftung-ettersberg.de
Anmeldeschluss: 25.10.2026
Tagungsgebühr: 20 € (ermäßigt 10 €)
Kontakt: symposium@stiftung-ettersberg.de
Weitere Informationen:
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Veranstaltungsort:
Reithaus
Park an der Ilm
99425 Weimar
Veranstalter:
Stiftung Ettersberg
Jenaer Straße 4
99425 Weimar
0364349750
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