Die Erfahrungen unserer Kindheit und die Milieus, in denen wir aufgewachsen sind, prägen unser ganzes Leben - auch dann, wenn sich unsere heutigen Lebensumstände stark verändert haben. Denn das gesellschaftliche System, in dem wir leben, verteilt Chancen ungleich und beeinflusst, welchen Beruf wir ergreifen und welche Position wir im sozialen Gefüge einnehmen, welche Menschen uns nahe sind und von welchen wir getrennt werden.
In Anlehnung an Didier Eribons »Rückkehr nach Reims« erzählen sieben Weimarer:innen zwischen 18 und 64 Jahren davon wie Herkunft, Klasse und Arbeit unsere Selbstbilder formen und laden das Publikum ein, die eigene Prägung im gesellschaftlichen Kontext zu reflektieren.