In der Weimarer Republik taten sich die christlichen Kirchen schwer mit der Demokratie. Sie hingen autoritären Gesellschaftsmodellen an und verstanden den Durchbruch der Moderne als Angriff auf ihre Glaubensgrundsätze. Heute hingegen stehen die Kirchen fest zur Demokratie und rufen zu ihrer Verteidigung auf. Worauf gründet diese Veränderung? Wie ist der Begriff der Demokratie, der in der Bibel nicht verwendet wird, theologisch zu begründen? Und wie gehen die Kirchen mit neuen fundamentalistischen Gruppen um, die Demokratie und christlichen Glauben für unvereinbar halten?
Darüber diskutieren die engagierte Katholikin und ehemalige Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, und Friedrich Kramer, Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.
Mittwoch, 16. September 2026
18:30 Uhr
Der Eintritt ist frei. Einlass ab 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. Zugang über Zeughofgasse.
Bitte beachten Sie, dass für diese Veranstaltung eine Anmeldung unter veranstaltung@hdwr.de zwingend erforderlich ist.