Gotha

Residenzstadt

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Gotha - Die Residenzstadt

"Gotha ist alt - Gotha ist schön" Gotha, reizvoll zwischen Thüringer Wald und der Nationalparkregion Hainich gelegen, empfiehlt sich heute Kulturreisenden und Naturfreunden zugleich als lohnendes Ziel für eine außergewöhnliche wie auch facettenreiche Reise. Bereits 775 wurde Gotha in einer Urkunde Karl des Großen als "villa gotaha" erwähnt. Unter Herrschaft der Thüringer Landgrafen und Kurfürsten entwickelte sich Gotha zu einer bedeutenden Stadt Thüringens. Im 17. und 18. Jahrhundert erreichte das Gothaer Verlagswesen eine über die deutschen Grenzen hinausgehende Bedeutung. Der deutsche Adelskalender wurde als "Der Gotha" ebenso wie Karten und Atlanten zu einem Markenzeichen der Stadt.

Highlights / Sehenswertes

Schloss Friedenstein

Schloss Friedenstein ist die größte frühbarocke Schlossanlage Deutschlands. Bemerkenswert ist die historische Kontinuität des Ensembles aus Schloss, Park, Kirche, Theater, Bibliothek, Archiv und fürstlichen Sammlungen, die bis heute an einem Ort erlebbar ist. Hinter der schlichten Außenfassade verbergen sich prunkvolle fürstliche Gemächer. Im Westturm befindet sich das bekannte barocke Ekhoftheater, das über eine originale und funktionstüchtige Bühnenmaschinerie verfügt, mit der sich das Bühnenbild in Sekundenschnelle verwandeln lässt. Während des viel besuchten sommerlichen Ekhof-Festivals lässt sich das Theater in Aktion erleben.

Herzogliches Museum Gotha

Im Süden des Schlosses entstand 1879 das Herzogliche Museum als repräsentativer Ort für die vielfältigen Sammlungen, die nun internationale Anerkennung fanden. In den Kunstsammlungen werden bedeutende Kunstwerke von der Antike bis in die Neuzeit, darunter eine der ältesten europäischen Ägypten-Sammlungen mit Mumien und Grabfunden, altdeutsche Meister (wie das “Gothaer Liebespaar“ und wichtige Werke der beiden Cranachs), eine Niederländer Sammlung, Plastiken von Jean-Antoine Houdon, Werke von Rubens, Caspar David Friedrich, Porzellan aus Meißen, Thüringen und Asien gezeigt. In wechselnden Ausstellungen werden die Schätze der Graphischen Sammlung wie z.B. Blätter von Martin Schongauer, Albrecht Dürer oder eine Spezialsammlung aus Flugblättern des 15.-17. Jahrhunderts vorgestellt.

Schlosspark und Orangerie

Schloss Friedenstein wird umgeben von einer großzügigen Parkanlage, die im 18. Jahrhundert angelegt wurde – der älteste Englische Garten auf dem Kontinent. Besonders eindrucksvoll ist die Anlage der Orangerie, die dem vom Schloss kommenden Besucher im Sommer wie ein blühendes Amphitheater zu Füßen liegt.

Wasserkunst und Cranach-Haus mit Pumpwerk

Der im 14. Jahrhundert zur Gebrauchswasserversorgung der Stadt erbaute Leinakanal wurde Ende des 19.Jh. zur Wasserkunst gefasst. Im Cranach-Haus am Hauptmarkt 17, einem zweigeschossigen Barockgebäude, wurde die Gattin Cranachs geboren. Das Familiendoppelwappen ist rechts am Portal zu sehen ( Cranach – geflügelte Schlange, Cranachs Schwiegersohn Dasch, eine Tasche ) . Im Keller des Hauses befindet sich das Pumpwerk für die Wasserkunst aus dem Jahre 1895. Das Pumpwerk ist zu besonderen Anlässen und auf Anfrage zu besichtigen.

Augustinerkloster und –kirche

Als Klosterkirche erbaut war die Augustinerkirche Teil der Klosteranlage der Mönche des Augustiner – Eremitenordens. Noch heute erinnert der schöne gotische Kreuzgang von 1366 an diese Zeit. Das Innere der Kirche wurde unter Herzog Ernst I. 1675-1680 umgebaut und barockisiert. Eine Gedenktafel erinnert an mehrere Predigten des Augustinermönchs Martin Luther in dieser Kirche. Der mit Luther befreundete Reformator Friedrich Myconius, der 1546 in Gotha starb, ist hier begraben.

Rathaus und Hauptmarkt

Bereits 775 wurde Gotha in einer Urkunde Karl des Großen als „villa gotaha“ erwähnt. Die glanzvoll restaurierten Bürgerhäuser mit barocken Hausportalen am Hauptmarkt und das historische Rathaus, ein repräsentativer Renaissancebau, der 1567-74 als Kaufhaus errichtet wurde, erinnern noch heute an den Wohlstand aus dieser Zeit.

Margarethenkirche und Neumarkt

Die protestantische Stadtkirche, die als imposantes Bauwerk den Neumarkt der Stadt prägt, ist seit 1675 Begräbnisstätte der Familie Herzog Ernst I. von Sachsen-Gotha-Altenburg und wird als Konzertkirche mit Schukeorgel genutzt Vom Turm der Margarethenkirche bietet sich ein imposanter Blick über die Stadt Gotha bis hin zu den Bergen des Thüringer Waldes.

Buttermarkt

Seinen Namen trägt der Buttermarkt aus der Historie, als Bauern der Umgebung hier Fleisch- und Molkereierzeugnisse feilboten. Alle 3 Marktplätze zeigen historische Hausmarken als Symbol der Familien bzw. des Handwerks und Hausportale aus dem Barock und der Renaissance.

Kasematten

Schloß Friedenstein, die größte frühbarocke Schlossanlage Deutschlands, beherbergt weltberühmte Kunst- und Kulturschätze. Weniger bekannt ist die Tatsache, das der Schloßbau von einer der stärksten barocken Festungsanlagen Mitteldeutschlands, mit unterirdischen Schartenkammern, Büchsengalerien, Hinterwehren, Verbindungstreppen und –gängen, Konterminenschächten, Aufzugschächten und anderes mehr, umgeben war. Auf einem ca. 300 m langen freigelegten Rundgang kann man diese Festungswerke kennenlernen.

Schloss Friedenstein Gotha
Schloss Friedenstein Gotha

Information

Tourist-Information Gotha/Gothaer Land

Hauptmarkt 33
99867 Gotha

Deutschland


Tel.:  +49 (0) 36 21 / 510 450
Fax:  +49 (0) 36 21 / 510 459

Email: tourist-info@kultourstadt.de
Web: www.kultourstadt.de

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