Rudolstadt

Schillers heimliche Geliebte

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Rudolstadt - Schillers heimliche Geliebte

In einer der schönsten Landschaften Thüringens bietet sich dem Besucher eine Stadt voller Leben und Liebreiz mit vielen historischen Sehenswürdigkeiten. Hoch über der Stadt trohnt majestätisch die Heidecksburg, sie zeugt von der einstigen Macht des Fürstenhauses. Zu ihren Füßen lädt die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, Kirchen und Renaissancebürgerhäusern zum Verweilen ein. Das Schloss in seiner barocken Pracht einzigartig in Thüringen, birgt eine Fülle von architektonischen und kulturhistorisch wertvollen Kostbarkeiten. Die Stadt, in der sich 1788 die Dichter Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller kennen lernten, ist heute Ausgangspunkt für Besichtigungstouren entlang der Saale und in den Thüringer Wald.

Highlights / Sehenswertes

Residenzschloss Heidecksburg

Das ehemalige Residenzschloss gehört zu den prunkvollsten Barockschlössern in Thüringen. Es ist Sitz der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, des Thüringer Landesmuseums und des Thüringischen Staatsarchivs. Zu besichtigen sind die Ausstellung „Rococo en miniature“, Porzellangalerie, Waffensammlung, Naturalienkabinett und Gemäldegalerie. Stündlich Führungen durch die Fest – und Wohnräume. Öffnungszeiten: April – Oktober: Di – So 10:00 – 18:00 November – März: Di – So 10:00 – 17:00

Schillerhaus

In dem 1720 erbauten Haus lebte die Witwe Louise von Lengefeld mit ihren Töchtern Caroline und Charlotte, Schillers späterer Frau. 1788 kam es hier zu einem Zusammentreffen von Goethe und Schiller. Das Museum erzählt von dieser, für die Weltkunst so folgereichen Begegnung. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Schiller und die beiden jungen Frauen. Öffnungszeiten: April – Oktober: Di – So 10:00 – 18:00 November – März: Di – So 10:00 – 17:00

Thüringer Bauernhäuser

Die Thüringer Bauernhäuser sind das älteste Freilichtmuseum Deutschlands. Die vom Verfall bedrohten Fachwerkbauten wurden in den Jahren 1914/15 in umliegenden Dörfern abgetragen. Das Museum veranschaulicht an Hand von originalen Möbeln und Gebrauchsgegenständen das bäuerliche Leben in der Thüringer Region. Besonders sehenswert ist die Einrichtung einer alten Dorf – Apotheke. Öffnungszeiten: April – Oktober: Mo – So 11:00 – 18:00

„St. Andreas Kirche“

Die Stadtkirche St. Andreas ist eine dreischiffige spätgotische Hallenkirche. Sie wurde in den Jahren 1463 bis 1475 durch Umbau eines bereits aus dem 12. Jahrhundert stammenden Gotteshauses errichtet. Im oberen Glockenstuhl hängt die 1499 gegossene Glocke Osanna, von deren Inschrift Friedrich Schiller 1788 nach einem Turmaufstieg die Anregung für das "Lied von der Glocke" erhalten haben soll.

Theater Rudolstadt

Auf Veranlassung des Hofes wurde das Theater 1792/93 zunächst als Sommertheater erbaut. Goethe leitete von 1794 bis 1805 als Intendant das Ensemble, das von Weimar aus die Rudolstädter Bühne bespielte. Heute bildet das Ensemble mit den Thüringer Symphonikern, die die 350jährige Tradition der Hofkapelle fortführen, einen Zweckverband.

Stadtbibliothek

Ursprünglich beherbergte das aus dem Jahre 1609 stammende Gebäude ein Gymnasium. Seit 1894 ist hier die Bibliothek untergebracht, die 1998 grundlegend saniert wurde. Den Grundstock der Bibliothek bildeten theologische Werke, die später durch die fürstliche Privatbibliothek ergänzt wurden.

Altes Rathaus

Der spätgotische Bau aus dem Jahre 1524 wurde im 18. Jahrhundert mehrfach verändert. An der Vorderseite befindet sich an einem der unteren Steinquader die „Rudolstädter Elle“. Sie galt als Normmaß für die Tuch- und Leinwandhändler auf dem Markt.

Handwerkerhof

Inmitten des historischen Stadtkerns entstand aus dem früheren Bernhardinenstift der Handwerkerhof. Alleinstehende Damen adeliger Herkunft hatten seit dem 18. Jahrhundert die Möglichkeit einer standesgemäßen Unterkunft im Stift, das bis 1945 existierte. Heute laden eine kleine Ladenpassage und der malerische Innenhof zum Verweilen ein.

Ludwigsburg

Das Stadtschloss wurde zwischen 1734 und 1741 für den Bruder des Fürsten gebaut. Danach diente das Palais als fürstliche Zeichenschule und Fortbildungsschule für Handwerksgesellen. Heute beherbergt die barocke Dreiflügelanlage den Thüringer Rechnungshof.

Schillershöhe

Die Schillergedenkstätte oberhalb des Saaleufers ist ein gern besuchtes Ausflugsziel für die Rudolstädter und ihre Gäste. Sie entstand 1830 auf Anregung des glühenden Schiller-Verehrers, Kammerrat August Karl Friedrich Werlich.

Blick auf Rudolstadt
Blick auf Rudolstadt

Information

Tourist-Information Rudolstadt

Markt 5
07407 Rudolstadt
Deutschland

 

Tel. +49 (0) 36 72 / 48 64 40
Fax +49 (0) 36 72 / 48 64 44

 

Email: info@rudolstadt.de
Web: www.rudolstadt.de

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