Jena - Lichtstadt
Jena, malerisch eingebettet in die Saaleaue, ist umgeben von einzigartigen MuschelkalkhĂ€ngen, auf denen viele Orchideenarten heimisch sind. Die 1558 gegrĂŒndete UniversitĂ€t erlangte nach 1785 dank Goethes Förderung ihre gröĂte Bedeutung. Einer der berĂŒhmtesten Professoren der Jenaer UniversitĂ€t war Friedrich Schiller. Heute ist Jena ein begehrter Studienort in Deutschland. Ernst Abbe und Carl Zeiss wirkten in Jena bahnbrechend an der Entwicklung der Optik. 1806 fand bei Jena und Auerstedt die berĂŒhmte Schlacht Napoleons gegen die PreuĂen statt.
Highlights / Sehenswertes


Zeiss-Planetarium Jena
Das dienstĂ€lteste Planetarium der Welt zeigt fantastische Bildungs- und Unterhaltungsprogramme fĂŒr die ganze Familie. Faszinierend realistisch erscheinen die VorgĂ€nge am Sternenhimmel dank modernster Laser-Ganzkuppelprojektion.


Botanischer Garten
Der Botanische Garten, der bereits 1586 als kleiner âMedizinergartenâ gegrĂŒndet wurde, ist die zweitĂ€lteste Einrichtung dieser Art in Deutschland. Der mĂ€chtige, alte Ginkgobaum wurde im Auftrag Goethes gepflanzt.


Schillers Gartenhaus
Neben dem Wohnhaus des Jenaer Professors kann auch die Gartenzinne und das KĂŒchenhĂ€uschen besichtigt werden. Im Garten steht noch der ovale Steintisch, an dem Schiller und Goethe oft Gedanken ausgetauscht haben.


Marktplatzensemble
Hinter der imposanten Glasfassade verbirgt sich eines der Ă€ltesten HĂ€user Jenas. Es wurde 1384 erbaut und beherbergt heute unter anderem die Jena Tourist-Information. Mittelpunkt des Jenaer Marktplatzes bildet der Hanfried, ein Denkmal fĂŒr den UniversitĂ€tsbegrĂŒnder Johann Friedrich I. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das historische Rathaus mit einer 500 Jahre alten astronomischen Kunstuhr, dem Schnapphans. Die Uhr zĂ€hlt zu den âSieben Wundernâ Jenas, von denen fĂŒnf noch heute zu bestaunen sind. Ihre Geschichten werden im Stadtmuseum erzĂ€hlt.


JenTower mit Aussichtsplattform
Mit einer Höhe von 159 m und einer Spiegelfassade prĂ€gt der JenTower das Stadtbild wie kein anderes GebĂ€ude. Auf einer Aussichtsplattform in 128 m Höhe kann man die herrliche Aussicht ĂŒber die Stadt und die Jenaer Muschelkalkfelsen genieĂen.


Optisches Museum
Das Optische Museum zeigt fĂŒnf Jahrhunderte Entwicklungsgeschichte optischer Instrumente, wie Brille, Fernrohr, Mikroskop und Kamera. In der historischen Zeiss-Werkstatt 1866 kann man sehen, wie Carl Zeiss Mitte des 19. Jahrhunderts Mikroskope fertigte.


Schott GlasMuseum & Schott Villa
Otto Schott zĂ€hlt zu den bedeutendsten Chemikern, Technologen und Unternehmern seiner Zeit. Im Schott GlasMuseum, wo er 1884 das âGlastechnische Laboratoriumâ grĂŒndete, dokumentiert eine multimediale Ausstellung die spannende Produkt- und Technologiegeschichte des âJenaer Glasesâ. Sein facettenreiches Leben wird im ehemaligen Wohnhaus der Schott Villa dargestellt.


Stadtkirche St. Michael
Die spÀtgotische Hallenkirche mit der imposanten Schaufassade und dem westlichen Turm beeindruckte bereits Luther, der mehrmals vor der gotischen Steinkanzel predigte. Die originale Grabplatte des Reformators ist im Inneren der Kirche zu betrachten.


Stadtmauerensemble mit Johannistor und Pulverturm
Johannistor und Pulverturm sind die letzten, weitgehend original erhaltenen Bauwerke der ehemaligen mittelalterlichen Stadtmaueranlage aus dem spĂ€ten 13. bzw. frĂŒhen 14 Jahrhundert.


UniversitÀtshauptgebÀude und Kollegienhof
An der Stelle des alten Jenaer Stadtschlosses wurde 1905-1908 das UniversitĂ€tshauptgebĂ€ude vom MĂŒnchner Architekten Theodor Fischer errichtet. Es beherbergt eine reiche kĂŒnstlerische Ausstattung, u.a. von Ludwig von Hofmann, Ferdinand Hodler und Auguste Rodin.


Romantikerhaus
Das ehemalige Wohnhaus des Philosophen Johann Gottlieb Fichte prĂ€sentiert heute eine Ausstellung zur Jenaer FrĂŒhromantik, die den kultur- und geistesgeschichtlichen Hintergrund des Aufbruchs einer jungen Generation von Dichtern, Literaturkritikern und Philosophen zeigt.


Ernst-Abbe-Denkmal
Der von Henry van de Velde entworfene und 1909/1911 errichtete monumentale Gedenkpavillon zu Ehren des Physikers, Industriellen und Sozialreformers Ernst Abbe beherbergt im Innern Bronzereliefs von Constantin Meunier und eine Marmorherme von Max Klinger mit der PortrĂ€tbĂŒste des einstigen BegrĂŒnders der Zeiss-Werke.


Goethe-GedenkstÀtte
Im ehemaligen Inspektorhaus des Botanischen Gartens erinnert eine kleine GedenkstÀtte an Goethes Wirken vor allem als Naturwissenschaftler und Staatsminister.


Phyletisches Museum
In dem von Ernst Haeckel gegrĂŒndeten Museum fĂŒr Evolutionsgeschichte wird die Entwicklung des Lebens anschaulich dargestellt.


Collegium Jenense
In der GrĂŒndungsstĂ€tte der UniversitĂ€t zeigen die GebĂ€ude, Anbauten und Anlagen rund um den Innenhof die wechselvolle Entwicklung der Jenaer UniversitĂ€t seit Beginn des ersten akademischen Unterrichts im Jahr 1548.

