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    06.05.2016

    Der Thüringer Lutherweg – eine Entdeckungsreise durch Thüringer Städte

    Der Thüringer Lutherweg führt als Pilger- und Wanderweg zu mehr als 30 Thüringer Orten, die mit dem Leben und Wirken des Reformators Martin Luther und seiner Mitstreiter verbunden sind. Er vernetzt das mitteldeutsche Kernland der Reformation mit den angrenzenden Bundesländern.

     

    Start und Lückenschluss – Nordhausen, Mühlhausen, Bad Langensalza

     

    38 Kilometer des Lutherweges führen durch den Landkreis Nordhausen. Er beginnt in Rodishain, wo er von Wittenberg kommend Thüringen erreicht. In Nordhausen verbindet der Lutherweg bedeutende Orte der Reformation miteinander und bietet dem Pilger die Möglichkeit, sich vertiefend mit dem Thema der Reformation auseinanderzusetzten.

    Vor den Türen der Kreisstadt wurde 2009 das erste Teilstück des Weges in Thüringen eingeweiht. Bis dato folgten viele weitere Strecken. Am 29.05.2016 erfolgt nun der finale Lückenschluss  des Lutherweges zwischen Mühlhausen und Bad Langensalza. Zwei Gruppen aus beiden Städten werden sich an diesem Tag aufeinander zu bewegen, um gemeinsam einen Gottesdienst, um 15:00 Uhr am Craulaer Kreuz (im Nationalpark Hainich) feiern.

     

    Zentrum des Thüringer Lutherweges – Arnstadt, Erfurt, Weimar, Apolda, Jena

     

    In Arnstadt markiert die Lutherbuche am Obertunk ein Lutherwegedreieck, von dem aus man in Richtung Erfurt, Gotha und Paulinzella wandern kann. Pilger sind hier oft anzutreffen, denn der Lutherweg von Erfurt nach Paulinzella ist als Pilgerweg „Auf den Spuren starker Frauen“ gleichzeitig Teil der europäischen Jakobswege.

    Im Zentrum des Thüringer Lutherweges liegen Erfurt und das Evangelische Augustinerkloster zu Erfurt. Von dort ausgehend kann man sich auf vier unterschiedlichen Routen auf Luthers Spuren begeben. Ein Tipp ist die Luthermeile, ein Teil des Lutherweges, der durch Erfurt führt. Bei einem individuellen Rundgang können verschiedene Lutherstätten und Reformationsorte besucht werden.

    Der Abschnitt des Lutherweges von Erfurt nach Weimar lässt sich auch mit dem Fahrrad zurücklegen. Die Stadtkirche St. Peter und Paul, in der Martin Luther mehrfach gepredigt hat und der dortige Cranach-Altar werden empfohlen. In der Cranach-Galerie des Stadtschlosses sind zahlreiche Gemälde dieser Zeit ausgestellt – darunter auch die Porträts von Luther und seiner Frau Katharina von Bora. Höhepunkt des Reformationsjubiläums wird 2017 „Der Kirchentag auf dem Weg“ vom 25. bis 28. Mai 2017 in Weimar sein.

    In der weiteren Wegführung gelangt man von Weimar über Apolda nach Jena. Die Glockenstadt bietet sich hierbei als Station an, um beide Teilabschnitte zu

    erwandern. Eine Stempelstelle für den Lutherweg befindet sich zentral am Marktplatz in der „Alten Stadt Apotheke“.

     

    Am Reformationstag 2012 wurde der Jenaer Abschnitt des mitteldeutschen Lutherweges eröffnet. Vor der Stadtkirche St. Michael zeigt eine Informationstafel den Verlauf des Weges auf dem Stadtgebiet und gibt eine kurze zweisprachige Erläuterung zu Jena als Wirkungsort Luthers und Stätte der Reformation in Thüringen. Der Jenaer Lutherweg hat eine Länge von 31 Kilometern und verläuft vom Weimarer Land kommend von Krippendorf über den Lutherplatz, vorbei an der Stadtkirche Jena und weiter nach Rothenstein.

     

    Im Süden des Freistaates- Schmalkalden und Saalfeld

     

    Der Lutherweg von Schmalkalden nach Tambach ist ein fester Bestandteil des 14. Schmalkalder Wandersommers vom 25. Juni bis 25. September 2016. Highlight in diesem Jahr sind 10 neue Rundwanderwege um die Stadt Schmalkalden, die für jeden Wanderer etwas im petto haben. Ein besonderer Höhepunkt ist die feierliche  Einweihung des Rundwanderweges Nr.10 am 14. Mai, dem Tag des Wanderns.

    Der Lutherweg hat im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt eine Streckenlänge von 93 km. Eingebettet in abwechslungsreiche Landschaften führt er zu bedeutenden Stätten der Reformation und Sehenswürdigkeiten. Martin Luther weilte nachweislich drei Mal in Saalfeld und predigte in der Johanneskirche.

     

    In Ostthüringen unterwegs – Gera und Altenburg

     

    Auf dem Lutherweg nähert man sich Gera entweder von Süden her aus Richtung Weida kommend oder von Osten aus Richtung Ronneburg. In dem etwa 20 Kilometer langen Verlauf wird der Wanderer an zahlreiche historisch bedeutsame Stätten geführt, unter anderem zum ehemaligen Schloss Osterstein und unterhalb auf den Mohrenplatz mit dem Dixhaus und der Marienkirche in Gera-Untermhaus. Auf einigen Abschnitten stehen barrierearme Alternativrouten zur Verfügung.

     

    Von und nach Altenburg sind insgesamt 90 km Lutherwege beschildert. Gelegen im Dreiländereck Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, bildet heute die Stadt den Verknüpfungspunkt zwischen den drei Bundesländern entlang des Lutherweges. Der innerstädtische Lutherweg „Spalatins Arbeitswege“ führt durch Altenburg zu den wichtigsten authentischen Orten der Reformation - die Brüderkirche mit Pilgerzentrum, das Renaissance-Rathaus sowie das ehemaligen romanische Augustinerkloster "Roten Spitzen", das Residenzschloss sowie die Stadtkirche St. Bartholomäi.

     

    In allen genannten Thüringer Städten werden Führungen, Wanderungen und Angebote zum Thema Reformation offeriert. Ausgebildete Lutherfinder können vermittelt werden.


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    Der_Thüringer_Lutherweg_-_eine_Entdeckungsreise_durch_die_Thüringer_Städte.pdf


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