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    18.10.2010

    Wissenschaft und Technik hautnah in Thüringer Städten

    Bei Thüringen denkt man oft zuerst an die „grüne Lunge Deutschlands“. Vielleicht weniger bekannt ist, dass das Bundesland im Herzen Deutschlands auch beim Thema „graue Zellen“ einiges zu bieten hat. Wissenschaft spielt nicht nur eine bedeutende Rolle in den Städten Thüringens, man kann sie dort auch hautnah erleben.

    In Eisenach kann man im Museum „Automobile Welt Eisenach“ auf Entdeckungs- tour gehen. Auf dem Gelände des ehemaligen Automobilwerkes AWE wird die über hundertjährige Automobiltradition in Eisenach dokumentiert: von 1898 mit der Fahrzeugfabrik Eisenach AG über die Dixi-, BMW- und Wartburg-ära bis in die Gegenwart mit der Adam Opel AG seit 1991.

    Wer selbst einmal in die Haut eines Wissenschaftlers schlüpfen möchte oder einen Ausflug plant, bei dem die ganze Familie ins Staunen und Experimentieren gerät, der sollte der Explorata-Mitmachwelt in Suhl einen Besuch abstatten. Wohl nur hier kann man seinen eigenen Schatten einfrieren oder den Kopf mal eben auf einem Tablett ablegen. Mit einer Pauke eine Kerze auspusten, mit einem Partner Köpfe tauschen, in die Unendlichkeit blicken, sich selbst unendlich vervielfältigen, in einem Spiegel flie- gen, Blitze einfangen, Dinge anders sehen, als sie sind – das sind nur einige der Experimente, die man auf einer Ausstellungsfläche von 600 Quadratmetern selbst ausprobieren kann.

    Beim Bauhaus-Spaziergang in Weimar führen Studenten nahezu täglich auf den Spuren des frühen Bauhauses durch die historischen Orte und machen dabei Ge- schichte und Gegenwart der Bauhaus-Universität Weimar, inzwischen UNESCO- Welterbe, erlebbar. Dazu gehört die Replik des Gropius-Zimmers wie auch ein Blick in die historischen Ateliers, die deutliche Spuren des heutigen Lehrbetriebs aufweisen. Dass diese Rundgänge nicht von ausgebildeten Stadtführern, sondern von Studierenden selbst übernommen werden, verleiht ihnen einen ganz eigenen Charme. Die Wurzeln der Bauhaus-Universität liegen im 19. Jahrhundert. Anfangs künstlerische Lehranstalt, erhielt sie später den Charakter einer modernen technischen Hoch- schule und ist jetzt wieder eine Einrichtung, in der Kunst und Technik zusammengeführt werden.

    Die vom Dreigestirn Abbe, Zeiss und Schott maßgeblich geprägte Entwicklung der Optik kann man im Optischen Museum in Jena erleben: Technik zum Anfassen, Brillendesign zum Staunen, Sehtests, einen künstlichen Sternenhimmel, faszinierende Hologramme und die historische Zeiss-Werkstatt. An Otto Schott erinnern heute in Jena das Schott GlasMuseum und die Schott Villa. hier wird die spannende Produkt- und Technologiegeschichte des „Jenaer Glases“ in einer multimedialen Ausstellung dokumentiert.
    Eine weitere reizvolle Möglichkeit, Wissenschaft hautnah zu erleben, bietet die Imaginata, ein Experimentarium für die Sinne – Lernort, Fortbildungslabor, Denkmal, Science-Center, Konzertsaal und Galerie zugleich. Goethe schloss in Jena Freundschaft mit Schiller, förderte die Universität und ging seiner Leidenschaft für die Naturwissenschaften nach, was in der Erlebnisführung „Goethe und Jena – da stimmt die Chemie“ eindrucksvoll demonstriert wird. Unterhaltsame Einblicke in den Jenaer Studentenalltag vor 450 Jahre räumt die Kostümführung „Mit Hobel und Bachantenzahn“ ein. Die Aussichtsplattform des Jenatower eignet sich bestens, um das Gewimmel der 25.000 Studiosi von heute in der größten Universitätsstadt Thüringens in Augenschein zu nehmen.

    In der Nähe der Landeshauptstadt Erfurt am Erfurter Kreuz kann man eine eindrucksvolle Führung bei der ansässigen N3 Engine Overhaul Services GmbH & Co. KG er- leben. Sie ist einer der größten und modernsten Triebwerks-Instandhaltungsbetriebe Europas. Gegründet wurde sie von der Lufthansa Technik AG und Rolls Roys plc. In Erfurt kann man die Tradition des Erwerbsgartenbau entdecken. Seit dem 18. Jahrhundert gründeten sich zahlreiche Gärtnereibetriebe, die dazu beitrugen, dass Erfurt den Beinamen "Gartenstadt" bekam. Auch heute noch gibt es Traditionsunternehmen, wie z.B. N. L. Chrestensen und Kakteen-Hage, die im Rahmen von Betriebsführungen besichtigt werden können.

    Im egapark Erfurt befindet sich in der historischen Cyriaksburg das Deutsche Gar- tenbaumuseum. Die Dauerausstellung auf 1.500 m2 umfasst eine Vielzahl kunstvoll inszenierter Themen rund um den Gartenbau und der Gartenkunst. Seit 1736 steht die alte Getreidemühle in der Nähe der Schlösserstraße. Der letzte Müller hinterließ bei der Betriebsaufgabe 1982 funktionierende Mühlentechnik aus zwei Jahrhunderten. Sie ist heute im Museum "Neue Mühle" auf vier Etagen zu be- sichtigen und zu besonderen Anlässen wird der letzte Steingang zum Gerstenschroten in Bewegung gesetzt. Im Elektromuseum ist Historisches zur Stromgeschichte in Thüringen, zur Büro- und Rechentechnik, zur Rundfunk-, Fernseh- und Messtechnik sowie zu Haushaltsgeräten zu sehen.

    Ob gemütlich oder turbulent, traditionell oder aktuell – die Thüringer Städte halten viele abwechslungsreiche Gelegenheiten bereit, Wissenschaft und Technik zu erkunden und zu erleben. Freuen Sie sich auf faszinierende Forschung zum Anfassen.

    www.ame.eisenachonline.de
    www.explorata.de
    www.schott.com/museum/deutsch
    www.imaginata.de
    www.optischesmuseum.de
    www.jenatourismus.de
    www.uni-weimar.de
    www.n3eos.com
    www.erfurt-tourismus.de
    www.gartenbaumuseum.de
    www.stadtmuseum-erfurt.de
    www.elektromuseum.de

    Pressekontakt:
    JenaKultur
    Frau Barbara Mendra
    Tourismus/Marketing
    Knebelstraße 10
    07743 Jena

    Tel. +49 3641 498044
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    E-Mail: barbara.mendra@jena.de
    www.jenatourismus.de


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