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    09.08.2014

    Thüringens schönster Garten blüht 2015

    Parks und Gärten in den Thüringer Städten

    Nicht umsonst wird Thüringen als das grüne Herz Deutschlands bezeichnet: In vielen Städten des Freistaates laden kleine Oasen zum Entspannen und Staunen ein. Grade im Herbst, zeigen die Parks und Gärten mit Ihrer Farbenpracht ihre gesamte Schönheit.

     

    Schmalkalden: Am 25. April 2015 ist es soweit, dann öffnet in Schmalkalden die 3. Thüringer Landesgartenschau ihre Pforten. Zu diesem großen Gartenfest werden rund 350.000 Besucher erwartet. Wer von Ende April bis 4. Oktober 2015 die Landesgartenschau besucht, erlebt das Reich der Pflanzen und Gärten im Wandel der Jahreszeiten. Er erfährt wie der Fluss, der der Stadt ihren Namen gab, ein neues Bett erhielt und wie aus drei Industriebrachen grüne Parks wurden. Blütenbänder werden die neuen Wiesenräume säumen und mit Duft und Farbe locken. Zeitgärten erzählen aus der reichen Geschichte von Stadt und Region. Imposante Themengärten und prächtige Blumenschauen, Musik und Kultur, Ausstellungen und Gästeführungen erwarten die Besucher zum großen Gartenfest. Eine Besonderheit der Gartenschau in Schmalkalden ist ein Spaziergang durch die romantische Fachwerkstadt bis zum farbenprächtigen Terrassengarten von Schloss Wilhelmsburg. Einst nach französisch-italienischem Vorbild konzipiert, ist er jetzt neu erschlossen und lässt die Anlage als wahren Kunst- und Kulturschatz der Renaissance in neuem Glanz erstrahlen.

     

    Altenburg: Grün dominiert die Spielkartenstadt Altenburg und alle Gesellschaftsschichten waren bei der Schaffung des Schlossparks beteiligt. Mit seinem historischen Baumbestand verbindet er Altenburgs Residenzschloss der Wettiner mit dem Kunstmuseum „Lindenau-Museum“ und dem Naturkundlichen Museum Mauritianum. Die fürstliche Orangerie mit dem barocken Teehaus lädt zu einem Stück Altenburger Bauernkuchen ein. Aus dem Garten des Nähmaschinenfabrikanten Schmidt ist schon in den 1920iger Jahren ein botanischer Garten mit über 2.500 Pflanzenarten entstanden, der bis heute betrieben wird. Die Bürger Altenburgs engagieren sich seit über 100 Jahren in den zahlreichen Schrebergärten der Stadt. Hier sind Erlebnisräume auch für Besucher gestaltet worden und Projekte wurden mit Bundespreisen ausgezeichnet. Besucher sind immer willkommen und in vielen „Gartensparten“ bieten Gartenlokale ihre günstige und regionale Kost an.

     

    Arnstadt: Im Arnstädter Schlossgarten befindet sich das älteste Gärtnerhaus Thüringens. Es wurde Mitte des 16. Jahrhunderts zeitgleich mit dem Wasserschloss Neideck erbaut. Heute beherbergt das Gärtnerhaus das Stadtmodell „Arnstadt um 1740“. Mit viel Liebe zum Detail wurde das Abbild der Stadt Arnstadt im 18. Jahrhundert geschaffen. Neben 732 Wohnhäusern und 816 Nebengebäuden können Besucher in dem Modell unter anderem das Rathaus, das Schloss Neideck und den Hopfenbrunnen en miniature entdecken. Von der einstigen Pracht des Renaissance-Wasserschlosses Neideck zeugt noch heute der Neideckturm. Mit 65 Metern Höhe ist er der höchste Burgturm Thüringens und bietet einen phantastischen Rundblick über Arnstadt und die nähere Umgebung.

     

    Eisenach: Der Kartausgarten ist der älteste botanische Garten der Wartburgstadt Eisenach und liegt im Villengebiet der Südstadt, dem größten zusammenhängenden Villenviertel Deutschlands mit prachtvollen Gebäuden des Jugendstils und des Historismus. Er ist für jedermann frei zugänglich. Die Parkanlage mit der denkmalgeschützten Wandelhalle, die heute für Veranstaltungen genutzt wird, wurde zur Goethezeit als botanischer Garten angelegt. Der Garten- und Landschaftspark besitzt zahlreiche seltene und exotische Gehölze und Pflanzen. Das klassizistische, 1825 errichtete Gärtnerhaus mit seinem Teezimmer inmitten des Kartausgartens beherbergt in seinem Inneren seit etwa 1830 kostbare Tapetenbilder mit Motiven des Mythos' "Amor und Psyche", die nach Voranmeldung zu besichtigen sind. Der Name geht auf eine Klosteranlage des Kartäuserordens aus dem 14. Jahrhundert zurück und bezeichnet das Gebiet des ehemaligen Kräutergartens des Klosters.

     

    Saalfeld / Feengrotten: Jährlich besuchen zahlreiche Gäste die Erlebniswelt Saalfelder Feengrotten und entdecken das Schaubergwerk Feengrotten, das Erlebnismuseum Grottoneum und den Abenteuerwald Feenweltchen. Der waldnah gelegene Feengrottenpark am Rande des Thüringer Schiefergebirges bietet Erlebnis und Abwechslung. Picknickinseln, gastronomische Einrichtungen und Souvenirgeschäfte laden zum Schlemmen, Bummeln und Verweilen ein. Im Feenweltchen kann man den Geheimnissen der Natur auf die Spur gehen. Hier lernen Groß und Klein spielerisch die Heil- und Wunderwirkung vieler Blumen, Sträucher und Bäume kennen. Von der Vogelnestschaukel zur klingenden Wippe und dem Glockenbaum hinüber zum Feen-Xylophon – alle Sinne werden gefragt. Ein Erlebnis der zauberhaften Art inmitten grüner Natur.

     

    Greiz: Die Stadt Greiz, gelegen am Flusslauf der Weißen Elster und umgeben von zahlreichen bewaldeten Höhenzügen, besitzt im Stadtgebiet viele wundervolle Grünanlagen und Parks. Der bekannteste von ihnen ist der Fürstliche Greizer Park. Er entstand um 1650 aus einer kleinen Küchengartenanlage der Obergreizer Herrschaft. Im 18. Jahrhundert wurde er zu einem höfischen Lustgarten im Rokokostil erweitert. Nach schweren Hochwassern der Elster begann im frühen 19. Jahrhundert die Umgestaltung zum Naturpark im englischen Stil. Ab 1873 entwarf der Gartenkünstler Carl Eduard Petzold die Erweiterung und Umgestaltung des Parks. So entstand ein großräumiger romantischer Landschaftspark, der heute eine Fläche von ca. 43 ha umfasst. Mit einer Vielzahl dendrologischer Besonderheiten, einer artenreichen Vogelwelt und dem malerisch eingebetteten Parksee bietet er den Greizer Bürgern und ihren Gästen zu jeder Jahreszeit Freude und Entspannung.

     

    Schlosspark Sonderhausen: Unter den Grünanlagen der Stadt Sondershausen ist der Schlosspark, zwischen Residenzschloss und dem Fluss Wipper gelegen, in seiner Ausdehnung der größte. Ursprünglich als Renaissancegarten angelegt, in der Barockzeit erweitert und umgestaltet, stellt er seit dem 19. Jh. einen englischen Landschaftspark dar. Die öffentliche Anlage bietet eine botanische Vielfalt und große Sichtachsen auf Schloss und Landschaftspunkte.

     

    Suhl: Die naturreichste Stadt und seit September 2013 der größte „Staatlich anerkannter Erholungsort“ Thüringens, ist umgeben von den höchsten Erhebungen des Thüringer Waldes sowie zahlreichen Ausflugs- und Wanderdomizilen. Auch im Stadtzentrum sowie unmittelbarer Nähe zu den musealen Highlights wie Waffenmuseum oder Congress Centrum mit Fahrzeugmuseum, findet der Gast im neugestalteten Stadtpark, in den Parkanlagen der Ortsteile oder im beliebten, landschaftlich sehr reizvoll gelegenen Tierpark Suhl verschiedene Freizeit- und Naherholungsmöglichkeiten zu jeder Jahreszeit.

     

    Nordhausen Stadtpark: Um 1880 begann man planmäßig mit der Errichtung eines Stadtparks an der Parkallee. Bäume und Sträucher wurden gepflanzt, Rundwege und Teiche angelegt und Springbrunnen installiert.

    Der Stadtpark hat sich heute wegen seiner gut hergerichteten und ebenen Wege zum Mekka für Läufer entwickelt. Verschiedene Tiergehege, ein Streichelzoo und die gepflegten Wanderwege ziehen viele Besucher an.

    Der Hohenroder Villenpark wurde nach den Prinzipien des englischen Landschaftsparks angelegt. Die Wege führen in eleganten Bögen durch den Park und erschließen dem Besucher die vom Gartenkünstler erdachten Parkbilder. Gehölzgruppen und Wiesenräume sollen natürlich wirken, doch folgen sie einer kunstvollen Komposition. Im Herzen Nordhausens, auf dem Petersberg, fand 2004 die 2. Thüringer Landesgartenschau statt. Heute befinden sich hier in herrlicher Südhanglage die Nordhäuser Terrassengärten mit vielen Blumenbeeten. Kinder und Jugendliche werden von zahlreichen Attraktionen wie Ritterburg, Profi-Skateranlage, Kletterfelsen und Hochseilgarten angezogen.

     

    Weimar: Weimars idyllische Park-Landschaften werden zu recht gerühmt: Sie bestimmen das Stadtbild wie kaum anderswo. Was in der Zeit der Klassik zum Teil auch unter Mitwirkung Johann Wolfgang von Goethe angelegt und erdacht wurde, steht heute in schönster Blüte.

    Berühmt ist vor allem der Park an der Ilm mit dem reizenden Gartenhäuschen des Dichters Goethe. Romantisch und südländisch-exotisch mutet dagegen der Schlosspark Belvedere mit seiner Orangerie und zahlreichen botanischen Raritäten an. Diese beiden Parks sind ebenso wie der kleinere Tiefurter Schlosspark sowie der Schlosspark Ettersburg mit dem Pücklerschlag im Norden der Stadt auf der UNESCO-Welterbeliste verewigt.

     

    Jena: Bereits 1586 als „Medizingarten“ gegründet, ist der Botanische Garten Jena die zweitälteste Einrichtung dieser Art in Deutschland. Der heutige Botanische Garten entstand 1794, nachdem es dem Professor für Botanik August Batsch und Goethe nach jahrelangen Bemühungen gelungen war, die Überlassung des Fürstengartens als Botanischer Garten durchzusetzen. Der alte Ginkgo-Baum erinnert heute an das Wirken Goethes in Jena. Über 10.000 Pflanzenarten aus wichtigen Vegetationseinheiten der Erde können auf 4,5 ha in Frei- und Gewächshausanlagen bewundert werden. Ein Besuch im Palmen- und Viktoriahaus, dieses wurde für die berühmte Amazonas-Seerose erbaut, lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

    Sehr beliebt ist die jährliche Pflanzen-Raritätenbörse im Botanischen Garten Jena, bei der ca. 25 Aussteller Kakteen & Sukkulenten, Orchideen, Steingartenpflanzen, Fleischfressende Pflanzen, Stauden, Gehölze, Baumschulpflanzen, Heil- und Gewürzpflanzen und winterharte Kiwis ausstellen. Die nächste Pflanzenbörse findet am 14. Juni 2015 in Jena statt.

     


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